Digitale Nachweise in bestehende Systeme integrieren. Ohne Umbau.
SOWL sitzt zwischen bestehenden Systemen, Wallets und Zielsystemen und verbindet sie über standardisierte Abläufe. Fachsysteme bleiben führend, Nachweise werden systemübergreifend nutzbar.
Diese Seite zeigt, wie die Architektur aufgebaut ist und wie sie sich einfügt.
Für den produktiven Betrieb ausgelegt.
SOWL ist für den Betrieb in bestehenden Systemlandschaften ausgelegt. Bestehende Systeme bleiben führend und werden nicht ersetzt. Die Integration erfolgt über klar definierte Schnittstellen.
Nachweise können versioniert, widerrufen und zeitlich begrenzt werden. Jede Nutzung beinhaltet eine aktuelle Statusprüfung. Die Vertrauensbasis wird dabei kontinuierlich bewertet.
SO FUNKTIONIERT SOWL IN BESTEHENDEN SYSTEMLANDSCHAFTEN.
Standardisierte Protokolle
Die Architektur verbindet bestehende Systeme über offene Protokolle. OpenID4VCI steuert die Ausstellung von Nachweisen, OpenID4VP deren Präsentation und Prüfung. Formate wie SD-JWT und mDoc ermöglichen die selektive Offenlegung einzelner Attribute.
Issuing aus bestehenden Systemen
Der Prozess beginnt im bestehenden System, etwa im IAM oder KYC. Fachliche Entscheidungen werden über definierte Schnittstellen an den Issuer übergeben und als signierte Nachweise bereitgestellt. So entsteht aus einem internen Prüfergebnis ein portabler Nachweis für weitere Systeme.
Nutzung über Wallets
Nachweise werden im Wallet des Nutzers gespeichert und bei Bedarf in einem konkreten Nutzungskontext bereitgestellt. Zielsysteme fordern gezielt die Nachweise an, die für eine Entscheidung erforderlich sind. Das Wallet steuert, welche Informationen offengelegt werden, in welchem Umfang und gegenüber welchem System.
Verifikation in Echtzeit
Der Verifier prüft Signatur, Herkunft, Status und Vertrauensbasis eines Nachweises im Kontext der jeweiligen Anfrage. Die Prüfung erfolgt automatisiert bei jeder Nutzung. Zielsysteme erhalten kein Rohdatenpaket, sondern ein geprüftes Ergebnis, das direkt weiterverarbeitet werden kann.
Entkopplung der Systeme
Issuer, Verifier, Wallet und Fachsysteme sind technisch voneinander getrennt. Entscheidung, Nachweis und Nutzung bleiben damit unabhängig und müssen nicht in einem gemeinsamen System abgebildet werden. Das erleichtert die Skalierung, vereinfacht die Einbindung weiterer Systeme und reduziert Eingriffe in bestehende Architekturen.
Integration in bestehende IAM-Strukturen
IAM-Systeme bleiben verantwortlich für Authentifizierung und Autorisierung. SOWL ergänzt bestehende Entscheidungslogiken um digitale Nachweise, ohne Rollenmodelle oder Steuerungsmechanismen zu ersetzen. Bestehende Prozesse bleiben nutzbar und werden um eine prüfbare Nachweisebene erweitert.
SOWL unterstützt EUDI Wallet / eIDAS 2.0 vollständig.
Das gesamte technische Ökosystem der EUDI Wallet.
Das umfasst die Credential-Formate SD-JWT VC, mdoc/mDL und VCDM 2.0, die Issuance- und Präsentationsprotokolle OID4VCI und OID4VP, Authorization Code Flow mit PKCE, W3C Digital Credentials API sowie DCQL. Für Vertrauensinfrastruktur: PID/(Q)EAA Issuance, Wallet Instance und Unit Attestation, HSM/WSCD, ASL, CRL/ARL, Short-lived Credentials, Trust Lists, QES/QSeal und EU Business Wallet.
Weitere Trust-Ökosysteme.
Zusätzlich unterstützt SOWL: swiyu / Swiss E-ID mit did:webvh und OpenID Federation, GLEIF vLEI (KERI/ACDC), AnonCreds mit Zero-Knowledge-Proofs, DIDs/DIDComm (inkl. Hyperledger Aries/Indy), C2PA/Content Credentials sowie Trust over IP mit TSP und TRQP.
Architektur in Ihrer Umgebung verstehen
Im ersten Gespräch gehen wir Ihre bestehende Systemlandschaft durch und zeigen, an welchen Stellen Nachweise sinnvoll eingebunden werden können. Sie erhalten eine konkrete Einordnung, keine Produktpräsentation.